Glück im Unglück

Gestern Abend war ich nochmals im Garten, um nach den Seerosen zu sehen. Wir haben so eine mittelgroße Tonne im Garten eingegraben in dem eine Seerose sitzt. In diesem Jahr blüht die Blume so stark wie noch nie.
Beim sortieren der Blätter ist mir im Halbdunkel ein Käfer aufgefallen, der im Wasser trieb. Ich sah, daß der Junikäfer versucht hatte, aus dem Wasser weg zu fliegen, was ihm aber nicht gelang. Er trieb mit geöffneten Flügel auf der Wasseroberfläche. Das ist aber ein lohnendes Objekt, dachte ich mir und nahm den bewegungslosen Käfer mit ins Makrostudio. Dort bekam er einen Platz auf einem kleinen Baum. Nach verschiedenen Aufnahmen verließ ich das Studio. Ca. 2 Stunden später stellte ich fest, daß der Käfer die Flügel geschlossen hatte und Kopfüber am Ast hing. Weiter Versuche nochmals eine Stackingreihe zu machen, mißlangen, der Käfer bewegte sich, zwar ganz langsam, aber für die Reihe doch zu schnell. Nach einigen Aufnahmen wurde durch der Wärme des Lichtes der Junikäfer immer aktiver, so daß ich ihn wieder in den Garten setzte. So hatte er das Glück als Modell zu dienen und dadurch zu überleben.

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