Ein Besuch der Stadt Berlin für 3 Tage. In dieser Zeit kann man die Stadt nicht kennen lernen, es hat sich einfach zu viel geändert. Wir haben uns auf Höhepunkte konzentriert, die günstig zu erreichen waren. Die Geschichte der Stadt haben wir weitgehend ausgeblendet und uns auf das Letzte konzentriert.
Schloßplatz
Der Berliner Dom ist eine evangelische Kirche am Lustgarten auf der Museumsinsel. Der Neorenaissancebau wurde 1894 bis 1905 im Auftrag von WilhelmII. nach Entwurf von Julius Rasschdorff errichtet. Er ist die größte evangelische Kirche Deutschlands und eine der bedeutendsten dynastischen Grabstätten Europas. Neben Gottesdiensten wird er auch für Staatsakte, Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt. Seit dem Abriss der nördlichen Denkmalskirche während der SED Diktatur 1975 besteht der Berliner Dom aus der zentralen Predigtkirche, der südlichen Tauf- und Traukirche sowie der Hohenzollerngruft. Während des Zweiten Weltkriegs 1944 schwer beschädigt, wurde das Äußere bis 1984 verändert und das Innere bis 2002 originalgetreu wiederaufgebaut.
Dem Dom gegenüber befindet sich das Humboldtforum bzw. das Stadtschloß.
Das Berliner Schloss ist ein Profanbau am Schloßplatz und beherbergt heute u. a. das Ethnologische Museum sowie das Museum für Asiatische Kunst. Es war ursprünglich die Hauptresidenz der Kurfürsten von Brandenburg aus dem Haus Hohenzollern, die 1871 zu deutschen Kaisern aufstiegen. Das 1443 auf dem Schloßplatz in der Mitte von Berlin begonnene Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und 1950 auf Beschluss der SED gesprengt. An seiner Stelle baute die DDR den Palast der Republik, der 1976 eröffnet, 1990 nach der Vereinigung der DDR mit der BRD geschlossen und 2008 abgerissen wurde. Von 2013 bis 2020 wurde das alte Schloss nach einem Beschluss des Deutschen Bundestag äußerlich größtenteils rekonstruiert. Der Neubau dient dem Humboldt Forum als Ausstellungs- und Veranstaltungsort.





















Alexanderplatz
Der Alexanderplatz ist ein Platz am nordöstlichen Rand der historischen Mitte von Berlin. Der rechteckige Platz im Ortsteil Mitte geht auf den Platz vor dem Königs Thor zurück und erhielt 1805 nach dem russischen Zaren Alexander I. seinen heutigen Namen. Im Berliner Volksmund wird er meist nur „Alex“ genannt.

















Gedächtniskirche
Die evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist ein Baudenkmal auf dem Breitscheidplatz im Berliner Ortsteil Carlottenburg. Sie wurde im Auftrag von Kaiser Wilhelm II. zum Gedenken an seinen Großvater Kaiser Wilhelm I. in den Jahren 1891–1895 von Franz Schwechten im Stil der Neoromantik erbaut. Ihr Kirchturm war mit 113 Metern der damals höchste der Stadt Charlottenburg.
Während des Zweiten Weltkrieg wurde die Gedächtniskirche 1943 schwer beschädigt. Nach einem Streit um den Wiederaufbau folgte die Einigung auf den Abriss des Kirchenschiffs, den Erhalt der Turmruine als Mahnmal gegen den Krieg und auf den Neubau eines vierteiligen Bauensembles. Dieses wurde 1959–1963 von Egon Eiermann im Stil der Moderne erbaut und besteht aus dem Kirchenschiff, dem Kirchturm, der Kapelle und dem Foyer.
Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen des Berliner Westens und den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt. In der Turmruine befindet sich seit 1987 eine Gedenkhalle.

















KADEWE
Das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) ist ein Warenhaus in Berlin mit einem gehobenen Sortiment und Luxusaren, das von Adolf Jandorf gegründet und nach Plänen des Architekten Emil Schaudt errichtet wurde. Am 27. März 1907 wurde es in der Tauentzienstraße am Wittenbergplatz in der damals noch eigenständigen Stadt Charlottenburg eröffnet und gilt als das bekannteste Warenhaus Deutschlands.
Das KaDeWe ist mit 60.000 Quadratmetern Verkaufsfläche eines der größten Warenhäuser Europas. Als besondere Attraktion gilt seit Ende der 1920er Jahre die Feinkostabteilung. Nach einer Erweiterung ist sie seit 1978 die zweitgrößte Lebensmittelabteilung eines Warenhauses weltweit.
In unmittelbarer Nähe liegt die älteste, noch genutzte, U-Bahn Station „Wittenberg Platz“.
Potsdamer Platz










Potsdamer Platz
Der Potsdamer Platz ist ein Verkehrsknotenpunkt in den Berliner Ortsteilen Mitte und Tiergarten im Bezirk Mitte zwischen der Historischen Mitte und der City West. Als Doppelplatzanlage schließt er sich westlich an den Leipziger Platz an.Mit dem Potsdamer Fernbahnhof, dem U-Bahnhof sowie den zahlreichen Straßenbahn- und Omnibuslinien war der Potsdamer Platz bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs einer der verkehrsreichsten Plätze Europas und erhielt daher bereits Ende 1924 mit dem Verkehrssturm eine der ersten Ampel-Anlagen auf dem Kontinent. In den ersten 40 Jahren des 20. Jahrhunderts waren der Platz und die von ihm ausgehenden Straßen ein beliebter Treffpunkt der politischen, sozialen und kulturellen Szene Berlins.
Nach Kriegsende bildete der Potsdamer Platz ein „Dreiländerecke“ zwischen dem sowjetischen, dem britischen sowie dem amerikanischen Sektor im geteilten Berlin. Ab August 1961 verlief die Berliner Mauer über den Platz, der die folgenden fast drei Jahrzehnte ein randständiges Dasein als innerstädtische Brache fristete. Nach der Maueröffnung am 9. November 1989 stellte sich eine neue Situation ein: Am 12. November frühmorgens wurde am Potsdamer Platz ein Stück der Mauer abgeräumt und ein provisorischer Grenzübergang geschaffen.
Das an der historischen Straßenführung nach 1990 neu bebaute Terrain zählt zu den markantesten Orten der Stadt und ist ein touristischer Anziehungspunkt. Die Bebauung des Potsdamer Platzes gilt als einer der bedeutendsten Bebauungen der 1990er Jahre.















Charlottenburg
Das Schloss Charlottenburg diente von 1701 bis 1888 als Sommerresidenz der preußischen Könige und ist heute ein Museum. Das Schloss ist ein Baudenkmal und liegt am Spandauer Damm im Berliner Ortsteil Charlottenburg. Das von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten verwaltete Baudenkmal ist eine beliebte Sehenswürdigk.eit und die bedeutendste Schlossanlage Berlins. Zum Bauensemble gehört auch der Schlossgarten mit dem Belvedere dem Mausoleum und dem Neuen Pavillon.













Museumsinsel
Die Museumsinsel ist ein aus fünf Museen bestehendes Bauensemble im nördlichen Teil der Spreeinsel in der historischen Mitte Berlins. Sie gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt und zu den bedeutendsten Museumskomplexen Europas.In den Jahren 1830 bis 1930 im Auftrag der preußischen Könige nach Plänen von fünf Architekten entstanden, wurde sie 1999 als Gesamtanlage in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die Museumsinsel besteht aus dem Alten Museum, dem Neuen Museum, der Alten Nationalgalerie, dem Bode-Museum und dem Pergamonmuseum. Ebenfalls im nördlichen Teil der Spreeinsel steht der Berliner Dom am Lustgarten.

















Unter den Linden – Gendarmenmarkt
Unter den Linden ist eine Prachtstraße im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks die zwischen dem Forum Fridericianum und dem Pariser Platz verläuft. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut, gehören „die Linden“ zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Berlins.
Der Gendarmenmarkt ist ein – nach dem ursprünglich hier angesiedelten Kürassierregiment Gens dármes benannter – Platz im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks. Der Gendarmenmarkt gilt als „schönster Platz Berlins“, und angeblich unter den Berlinern gar als „der schönste Platz Europas“.




















Hauptbahnhof
Der Berliner Hauptbahnhof ist der wichtigste Personenbahnhof Berlins. Mit täglich 329.000 Reisenden steht er auf Platz vier der meistfrequentierten Fernbahnhöfe in Deutschland. Rund 1300 Züge des Fern- und Nahverkehrs halten täglich im Bahnhof.
Über den gleichnamige U-Bahnhof besteht Anschluss an die Linie U5 der Berliner U-Bahn. Weitere öffentliche Verkehrsanbindung besteht vor dem Bahnhof mit dem innerstädtischen Busverkehr.
Das markante Gebäude wurde von dem Architekten Meinhard von Gerkan entworfen. Zusammen mit dem Bahnhof wurde am 28. Mai 2006 eine neue Nord-Süd-Eisenbahntrasse durch den Tunnel Nord-Süd-Fernbahn in Betrieb genommen, die durch das sogenannte „Pilzkonzept“ eine völlige Umstellung und Neuordnung des Schienenpersonenverkehrs in Berlin verwirklicht.












Kanzleramt
Das Bundeskanzleramt ist Teil des Band des Bundes. Nach der Wende fiel die Entscheidung, dass Berlin die Hauptstadt Deutschlands wird. Es fehlten jedoch passende Regierungsbauten. Als Gelände für eine Neubebauung wurde der Spreebogen in Berlin-Mitte gewählt. Die Berliner Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank gewannen einen 1992 ausgeschriebenen städtebaulichen Wettbewerb. Ihr Konzept sah ein „Band des Bundes“ vor. Es verbindet beide Spreeufer und symbolisiert so die Wiedervereinigung. Das Konzept der beiden Architekt:innen gliederte den Spreebogen neu. Die ursprüngliche Bebauung wurde während des Krieges bis auf die Schweizer Botschaft zerstört. Das Band des Bundes umfasst den Kanzlerpark, das Kanzleramt, das Paul-Löbe-Haus und das Marie-Elisabeth-Lüder-Haus.











Futurium
Das Futurium ist ein Haus der Zukünfte. Unter einem Dach beherbergt es eine Ausstellung mit lebendigen Szenarien, ein Lab zum Ausprobieren und ein Forum für den gemeinschaftlichen Dialog. Absehbare, denkbare und wünschbare Zukunftsentwürfe werden im Futurium vorgestellt und diskutiert.
Direkt am Berliner Spreeufer, zwischen Reichstag und Hauptbahnhof, liegt das Futurium, dessen außergewöhnliche, moderne Architektur das städtebauliche Umfeld des Regierungsviertels auf besondere Weise ergänzt. Auf drei Etagen gewährt das Haus der Zukünfte faszinierende Einblicke in die Welt von morgen und verkörpert dabei selbst ein visionäres Raumkonzept.













Brandenburger Tor
Das Brandenburger Tor in Potsdam steht am westlichen Ende der Brandenburger Straße, die in Gegenrichtung in gerader Linie bis zur Kirche St. Peter und Paul verläuft.
In der zweiten Barocken Stadterweiterung entstand 1733 das erste Potsdamer Brandenburger Tor. Am äußeren Vorplatz des Tores begann die zur Stadt Brandenburg führende Landstraße. Hier bündelten sich auch die direkten Wegverbindungen zu den königlichen Schlössern und Gärten Potsdams.Nach dem Siebenjährigen Krieg wollte Friedrich der Große auch durch ein neues prachtvolles Triumphtor am Eingang zur Garnisonstadt den Aufstieg Preußens in die Reihe der europäischen Großmächte symbolisieren. Dementsprechend gestalteten Carl von Gontard und sein Schüler Georg Christian Unger 1770/1771 das neue Tor nach dem Vorbild eines römischen Triumphbogens.










Toller Berlin-Querschnitt mit einer Reihe von genialen Perspektiven! Berlin ist wirklich eine fotogene Stadt. Das Nebeneinander von alter und moderner Architektur, die weiten Perspektiven, die ikonischen Bauwerke – das ist schon klasse! Was mir aber auffällt: Es sind relativ wenig Menschen unterwegs und auch der Straßenverkehr hält sich in Grenzen. Zum Fotografieren ist das natürlich ideal.